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Grußwort des Schirmherrn
Das Standing der kommunalen Wasserversorger und Abwasserbeseitigungsunternehmen in Bayern ist derzeit gut. Die Finanzkrise hat wie ein Wellenbrecher auf die Privatisierungs-woge gewirkt. Entsprechend zollen aktuelle Gesetze wie das Wasserhaushaltsgesetz der öffentlich-rechtlichen Trägerschaft ausdrücklich Respekt und geben Bestandsschutz.
Scheint eine Lunte ausgetreten, wird aber schon an der nächsten gezündelt. Ungemach droht nun von Seiten der Regulierer. Zum einen haben die Kartellbehörden – in unterschiedlicher regionaler Ausprägung – die Wasserpreise im Visier. Andere wollen die Strom- und Gasregulierung der Netze auf den Wassersektor übertragen. Auch wenn die über Gebühren finanzierten Unternehmen noch nicht in Reichweite der Kartellbehörden sind und die Bundesregierung sich von einer Netzregulierung erst kürzlich distanziert hat, müssen solche Strömungen weiter ernst genommen werden.
Mit gemischten Gefühlen blicken wir auch der neuen Trinkwasserverordnung entgegen. Auch wenn der Bundesrat wohl dem Gesetz die schlimmsten Spitzen genommen hat – Stichwort Untersuchungspflichten hinsichtlich künstlicher Radioaktivität -, ist derzeit noch reichlich unklar, wie stark Sie als Wasserversorger von den Änderungen betroffen sind. Erstmals ein Grenzwert für natürliches Uran, strengere Grenzwerte unter anderem für Blei, Cadmium und Sulfat – inwieweit hier Probleme auftauchen, wird sich zeigen, wenn die Verordnung nach einem halben Jahr Schonfrist „scharf“ wird. In jedem Fall fordern wir von der bayerischen Gesundheitsverwaltung, dass sie sich frühzeitig zu den Auswirkungen erklärt und den Versorgern ausreichend Zeit zur Anpassung an die neue Rechtslage gibt.
Nichts ist beständiger als der Wandel - Sie als Wasserversorger bleiben stetig gefordert am Puls der Zeit zu bleiben, sprich Leistung auf höchstem Niveau, mindestens auf dem Stand der Technik zu erbringen. Von daher sind solche Tagungen, gerade auch im Verbund mit dem Umweltcluster Bayern, von großer Wichtigkeit. Sie dienen dazu unsere Kompetenz weiter hoch zu halten. Von daher wünsche ich der Veranstaltung großen Zuspruch und viel Erfolg.
Dr. Uwe Brandl
Präsident des Bayerischen Gemeindetags
Grußwort des Veranstalters
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Gäste der 1. Süd- und Ostbayrischen Wassertagung,
ich freue mich, dass ich Sie zur 1. Süd- und Ostbayrischen Wassertagung in Landshut recht herzlich begrüßen kann. Mit branchenspezifischen Vorträgen aus den Bereichen Trinkwasser, Abwasser und Badewasser und einer umfangreichen Fachmesse bieten wir ein Forum um sich fachlich auszutauschen und neueste Entwicklungen und Erkenntnisse kennen zu lernen.
Mein Dank gilt dem Präsidenten des Bayer. Gemeindetages, Dr. Uwe Brandl, für die Übernahme der Schirmherrschaft.
Wasser ist Leben!
Gerade die kleinräumig strukturierten Wasserversorgungen in Bayern sind hoch effizient.
Wasser ist – neben Boden und Luft – eine natürliche Lebensgrundlage. Sauberes Wasser mit Trinkwasserqualität ist für uns Versorger oberstes Gebot. In Deutschland und vielen Teilen Mitteleuropas ist es selbstverständlich, dass Wasserqualität und
-quantität lebenswichtig sind. Die Wasserversorgung ist fast überall wegen ihrer grundlegenden Bedeutung als öffentlich-rechtliche Dienstleistung organisiert.
Wir können uns in Bayern glücklich schätzen, engagierte und leistungsfähige Wasserversorgungen in kommunaler Hand zu haben.
In den durchgeführten Qualitäts- und Effizienzuntersuchungen wurde dokumentiert, dass die Versorger die Anforderungen der Versorgungssicherheit und Trinkwasserqualität bestens erfüllen.
Der Wert des Wassers als Lebensmittel Nr. 1 fordert die Verantwortlichen jeden Tag.
Wir brauchen uns aber nicht zu verstecken, wir nehmen eine öffentlich-rechtliche Aufgabe wahr, die sich nach außen hin positiv darstellen lässt.
Mit unserer Tagung wollen wir unsere Anliegen auch in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich in hervorragender Weise in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung eingebracht haben.
Ich wünsche allen Ausstellern, Teilnehmern und Besuchern viele neue Informationen und der Tagung einen erfolgreichen Verlauf.
Alfons Lang
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft
Der Wasserver- und –entsorgungsunternehmen
Niederbayern / Oberpfalz
Grußwort zum 1. Süddeutschen Bäderkongress
Liebe Besucherinnen und Besucher des ersten Süddeutschen Bäderkongresses und der gemeinsamen Wassertagung.
Ein paar Bahnen schwimmen, Entspannung im Whirlpool, rasante Fahrten in der Wasserrutsche - für die meisten Menschen ist der Schwimmbadbesuch ein willkommener Kurzurlaub vom anstrengenden Alltag. Um dieses Erlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten, arbeiten viele Menschen im Hintergrund. Techniker warten die Lüftung, um eine dauerhafte Wohlfühl-Atmosphäre zu gewährleisten. Die Fachkräfte haben stets die Wasserqualität im Auge und passen auf, dass der waghalsige Flug vom Sprungturm nicht im Krankenhaus endet. Außerdem wird im Büro der Geschäftsleitung darüber gegrübelt, wie noch mehr Menschen für das Badeerlebnis begeistert werden können.
Beim ersten Süddeutschen Bäderkongress will der Schwimmbad-Fachverband am 6. und 7. April 2011 die Menschen zusammenbringen, die mit ihrer Arbeit jeden Tag aufs Neue dafür sorgen, dass der Schwimmbadbesuch zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen gehört. Hochkarätige Referenten, die aus langjähriger praktischer Erfahrung wissen, wovon sie sprechen, stellen die vielfältigen Facetten eines modernen Bäderbetriebes dar und liefern hilfreiche Informationen aus erster Hand.
Im Mittelpunkt stehen Problemstellungen aus der Praxis wie die Gestaltung eines Gefährdungskataloges für den Bäderbereich oder die Zukunft der Badewasseraufbereitung, aber auch Herausforderungen wie ein effektives Konfliktmanagement, die im hektischen Schwimmbadbetrieb leicht in Vergessenheit geraten. Dies sind jedoch nur drei Beispiele - insgesamt sorgen 13 verschiedene Themenkomplexe dafür, dass es beim ersten Süddeutschen Bäderkongress in Landshut nicht langweilig wird.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Gäste auch morgen noch gern zum Planschen, Entspannen oder für die eigene Fitness ins Schwimmbad kommen. Der Schwimmbad-Fachverband möchte mit dem ersten Süddeutschen Bäderkongress am 6. und 7. April 2011 eine nachhaltige Hilfestellung leisten, denn vom persönlichen Erfahrungsaustausch profitieren nicht nur Sie als Fachbesucher, sondern auch ihre Badegäste.
Ich begrüße Sie ganz herzlich in Landshut und hoffe, dass Sie bei der Premiere des Bäderkongresses viele nützliche Impulse für Ihre Arbeit gewinnen können.
Karl-Heinz Gansler
Präsident des S F V
Grußwort des Oberbürgermeisters Hans Rampf
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wasser ist das bedeutendste Element der Erdgeschichte, ein Symbol des Lebens, der Reinigung und Erneuerung. Wasser ist lebensnotwendig, in unseren Breiten allgegenwärtig und glücklicherweise in genügender Menge vorhanden. Dies sagt aber nichts über die Qualität des Wassers aus, denn es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass das vorhandene Wasser auch eine für uns Menschen nutzbare Qualität hat.
Es freut mich, dass sich die Arbeitsgemeinschaft Wasser/ Abwasser mit Verbänden und Firmen aus verschiedenen Bereichen der Trinkwasseraufbereitung und Qualitätskontrolle zusammengefunden hat, um über dieses wichtige Thema zu informieren und weiterzubilden.
Es ist uns eine Ehre, dass Landshut als Tagungsort für die erste Fachtagung dieser Art in Südostbayern ausgewählt wurde, und ich heiße alle Tagungsteilnehmer und Referenten herzlich willkommen.
Zusammen mit der 1. Bädertagung dürfte die Interessenten aus Kommunalbetrieben, Städten und Gemeinden sowie Fach- und Planungsbüros wie auch interessierte Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen die umfassende Möglichkeit zur Information und zum Erfahrungsaustausch erwarten.
Ich wünsche den Organisatoren und allen Teilnehmern eine erfolgreiche Veranstaltung und einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt.
Ihr Hans Rampf
Oberbürgermeister |




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